Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB

Delegiertenversammlung

Die Delegiertenversammlung (DV) ist das höchste Organ des VSPB und wird alle zwei Jahre von einer unserer Sektionen oder dem Verbandssekretariat durchgeführt.

An der Delegiertenversammlung werden zwischen 250 und 300 Vertreter aus den Sektionen (Delegierte, Ehrenmitglieder und sämtliche Vertreter des VSPB) sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften teilnehmen.


Absage der 95. Delegiertenversammlung des VSPB vom 20. und 21. Oktober 2020 in Zürich-Kloten

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Liebe Delegierte

Nach reiflicher Überlegung hat sich die Geschäftsleitung des VSPB dazu entschieden, die Delegiertenversammlung vom 20. und 21. Oktober 2020 in Zürich-Kloten abzusagen.
Die Geschäftsleitung hat die Risiken und Konsequenzen eingehend diskutiert und analysiert, trotz Schutzkonzept und Vorsichtsmassnahmen ist eine 100% Sicherheit vor Covid-19 während der DV nicht garantiert.  Schlussendlich hat die Gesundheit der DV-Besucherinnen und Besucher sowie diejenige ihrer Arbeitskolleginnen und – kollegen selbstverständlich höchste Priorität, weshalb die Geschäfte der DV auf elektronischem Weg abgewickelt werden. Diese Abstimmung per Online-Umfrage wurde bereits vor einigen Wochen in die Wege geleitet; den genauen Vorgang werden wir euch in den kommenden Wochen kommunizieren.

Bereits einbezahlte Teilnahmegebühren werden zurückerstattet.

Der VSPB bedauert die Absage der DV und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten. Gleichzeitig bedankt sich die Geschäftsleitung für das grossartige Engagement des Organisationskomitees und der Sektion des Polizeibeamten-Verbandes der Kommunalpolizeien Zürich (KomPol) für ihr Engagement.

Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

Via sicura? Jede Sekunde zählt!

Die Reduktion von Todesopfern und Verletzten auf unseren Strassen ist das Ziel von Via sicura. Die Anpassungen der Strassenverkehrsgesetzgebung sind zweifellos ein Schritt in die richtige Richtung. Leider bleibt aber bei den Blaulichtorganisationen eine grosse Verunsicherung bezüglich der Verhaltensweise bei Alarmfahrten, welche von der aktuellen Praxis des Bundesgerichts noch gesteigert wurde. Es stellte sich schon 2014 die Frage, ob Anpassungen nötig sind, um diese Verunsicherung bei den Lebensrettern abbauen zu können. Diese konnten die Verantwortlichen des VSPB gemeinsam mit der parlamentarischen Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen und dem ASTRA angehen.

In letzter Zeit haben sich die Fälle gehäuft, in welchen Polizistinnen und Polizisten ins Visier der Strafverfolgungsbehörden gekommen sind, weil sie zur erfolgreichen Verfolgung von Straftätern die Verkehrsregeln missachten mussten. Aufgrund dieser Tatsache überlegen sich Polizistinnen und Polizisten gezwungenermassen zweimal, ob sie ihre gesetzlichen Aufgaben wahrnehmen sollen oder nicht. Schliesslich können sie bei der Verfolgung eines Straftäters im Gefängnis landen. Die Botschaft für Kriminelle ist klar: Wenn ihr ein schnelles Auto fahrt, kommt ihr ungeschoren davon, denn die Polizei darf euch nicht verfolgen! Fakt ist: Die Unsicherheit unter den Blaulichtorganisationen ist enorm und beeinträchtigt ihre Arbeit. Dies gilt für die Feuerwehr, die Sanität und die Polizei. 

 

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