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Stopp der Gewalt gegen die Polizei

 
 

In der Folge möchten wir einerseits auf den Schutz und das Recht einer Polizistin oder eines Polizisten als Geschädigte(r), Opfer oder als beschuldigte Personen hinweisen und andererseits auf Möglichkeiten, wie man sich gegen den Missbrauch persönlicher Daten im Voraus schützen kann.

 
 
 
 
 

Polizistinnen und Polizisten werden bei ihrer Arbeit immer wieder Opfer von Gewalt und Drohungen. Egal ob Kriminelle, gewalttätige Demonstranten, Hooligans, betrunkene Randalierer oder einfach schlecht gelaunte Mitmenschen – immer öfter landen Polizistinnen und Polizisten nach einem Einsatz im Spital. Jeder Polizist und jede Polizistin weiss um die Gefahren des Arbeitsalltages. Doch es darf nicht hingenommen werden, dass Gewalt zum Berufsrisiko von Polizistinnen und Polizisten bagatellisiert wird.

 

Bereits im November 2009 hat der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) die Petition «Stopp der Gewalt gegen die Polizei» eingereicht. Damit hat er auf den inakzeptablen Missstand hingewiesen und die politische Diskussion lanciert.

 

Gut zwei Jahre und zahlreiche Übergriffe später, forderte der VSPB am 24. November 2011 endlich Taten statt Diskussionen. Aus diesem Grund lancierte der VSPB die schweizweite Sensibilisierungskampagne «Stopp der Gewalt gegen Polizisten/innen».

 
 

Wo stehen wir heute? Die Petition «Stopp der Gewalt gegen die Polizei» muss leider als wirkungslos erkannt werden. Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten wird weiterhin fast schon als Kavaliersdelikt erachtet. Und noch immer werden der Polizist und die Polizistin nicht als Mensch, sondern nur als Uniform bzw. als Gewaltmonopol wahrgenommen.

 

Aus diesem Grund hat der Zentralvorstand des VSPB die Arbeitsgruppe «Gewalt gegen die Polizei» unter der Leitung von Tania Glanzmann reaktiviert. Diese soll die aktuelle Situation untersuchen und mögliche Massnahmen planen, um der Bevölkerung, der Politik und der Justiz den Ernst der Lage aufzuzeigen.