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Aktuelle Medienmitteilung

 
 

Luzern, 11. Januar 2017

 

Private Sicherheitsunternehmen brauchen endlich einheitliche Regeln!

 
 

VSPBDer Entscheid der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) das Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen (KÜPS) nicht einführen zu können, wird vom Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB mit Enttäuschung aufgenommen. „Es ist schade, dass private Sicherheitsunternehmen nach so langer Zeit immer noch keine einheitliche Regeln erhalten“, sagt VSPB-Generalsekretär Max Hofmann und betont: „Jetzt braucht es eine Regelung auf Bundesebene.“

 

Wie auch der Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) unterstützt der VSPB seit Jahren die Einführung einheitlicher Regelungen, die Klarheit schaffen und die Arbeit der involvierten Firmen vereinfachen würden. „Wir akzeptieren natürlich den föderalistischen Gedanken und die Kompetenz der Kantone im Bereich der Inneren Sicherheit. Aber in diesem sensiblen Bereich muss es möglich sein, die bestmöglichen Voraussetzungen zugunsten aller Beteiligten zu schaffen", sagt Max Hofmann.

 

Motion Seiler Graf als Bundeslösung anstreben
„Nun muss der Bund endlich handeln“, betont Hofmann und ergänzt: „Jetzt muss der Bund unverzüglich die Motion von SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf aufnehmen und die nötigen Schritte einleiten.“ Der Co-Vizepräsidentin der parlamentarischen Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen ist dieses Dossier nicht unbekannt. Als Sicherheitsvorsteherin der Stadt Kloten weiss sie haargenau, um was es geht und ihre Vorstellungen sind in ihrer Motion auch klar definiert: Die private Sicherheitsdienstleitungen sind endlich schweizweit zu regeln. „Damit wir endlich Klarheit haben, muss diese Motion nun von allen als Chance angesehen und umgesetzt werden“, ist Hofmann überzeugt und stellt klar: „Schon zu lange herrscht ein Graubereich, der schlecht ist für die Sicherheit.“

 

 
 
 
 

Bild Max Hofmann, Generalsekretär VSPB (© Hans Peter Blunier)

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Für weitere Informationen:

  • Max Hofmann, Generalsekretär VSPB, Tel. 076 381 44 64
  • Nationalrätin Priska Seiler Graf, Co-Vizepräsidentin der parlamentarischen Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen, Tel. 076 571 06 48